Gang nach Canossa
Der Gang nach Canossa ist uns allen bekannt. Vermutlich kennen wir es alle. Ein erniedrig empfundener Bittgang. Wenn man jemandem etwas beichten muss. Ursprünglich kommt der Gang nach Canossa vom römisch-deutschen König Heinrich dem IV. der den damaligen Papst Gregor dem VII. um Absolution gebeten hat, er war exkommuniziert – und wo? Genau auf der Burg zu Canossa. (mal wieder Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Gang_nach_Canossa). Und genau dort war ich heute. Beeindruckend? Vielleicht. Ausser tiefhängenden Wolken habe ich wenig gesehen. Deshalb gibt’s auch kein Bild. Aber die Landschaft hier in der Emilia Romagna ist super. Sanfte Hügel, ähnlich wie bei Bobbio gestern, viel grün, malerische Dörfer – bei gutem Wetter bestimmt noch schöner.
Weiter ging es dann von Canossa zum Tafelfelsen Pietra di Bismantova – hört sich leicht russisch an finde ich. Aber er liegt ebenfalls in der Emilia-Romagna – wirklich :-). Richtig toll finde ich auch den Goldregen (erstes Foto). Der wächst hier überall…. Den Felsen selber kann man sogar überschreiten. Was ich natürlich gemacht habe. Man kann ihn auch erklettern mit Seil und Hacken oder über einen Klettersteig. Letzteres – würde ich noch gerne tun – schau mer mal wie sich das mit dem Wetter noch so gibt!


